Monitoring der Veranlagung

Für die APK Vorsorgekasse stellt das Monitoring der VG-Performance und der einzelnen Assetklassen sowie der eingesetzten und potentiellen Fonds (peergroup) eine wesentliche Kontrollfunktion dar.

Es wird auf täglicher Basis die Performance überwacht. Dabei wird genau beobachtet, ob die aktuelle Rendite noch innerhalb des erwarteten Ertragspfades liegt bzw. ob Maßnahmen gesetzt werden müssen, um die zu Jahresbeginn festgelegte Rendite erzielen zu können.

Ebenso wird täglich der Performancebeitrag jedes eingesetzten Fonds bzw. Investmentinstrumentes (Vehikel) überprüft. Somit ist auf einen Blick zu erkennen, ob ein positiver oder negativer Ergebnisbeitrag erzielt wird.

Auf Assetklassenebene werden die Performancezahlen jeder Assetklasse seit Jahresbeginn, Quartalsbeginn und auf Wochenbasis miteinander verglichen. Dabei kann unmittelbar erkannt werden, wann welche Assetklasse welche Performance erzielt hat. Ergebnisse dieser Analyse werden in den monatlichen Taktischen-Asset-Allocation-Sitzungen (TAA-Sitzungen) diskutiert.

Auf Ebene des Gesamtportfolios, aber auch für die einzelnen Portfolio-Teilsegmente (im Anleihen- & Aktienbereich) wird ein Value-at-Risk-Modell eingesetzt.

Für die Rentenperformance hat die zukünftige Zinsentwicklung bis Jahresultimo die größte Auswirkungen auf die Performance. Folglich werden zumindest monatlich (im Rahmen der TAA-Sitzungen) sogenannte Schockanalysen durchgeführt. Dabei werden mehrere Zinsszenarien (Zinsschwankungen um 2% in beide Richtungen, sowie Zinskurvenversteilerungen bzw. stabile Zinsen) auf deren Performanceergebnissbeeinflussung untersucht.

Entsprechend den Vorgaben je TAA-Sitzungen würden im Falle von Zinsentwicklungen, welche sich negativ auf die Performance auswirken würden, Maßnahmen gesetzt, um dieses Risiko zu eliminieren.

Im Aktienbereich werden Stop-Loss-Limite je Aktienfonds eingesetzt. Sollten diese erreicht werden, würde sofort mittels Derivaten das Aktienexposure reduziert werden können, da dies den effizientesten und kostengünstigsten Durchführungsweg darstellt.

Auf Einzelfondsebene erfolgt ein noch strengeres Monitoring, als dies bei den einzelnen Assetklassen der Fall ist. Neben dem Performancevergleich jedes einzelnen Fonds seit Jahresbeginn, Quartalsbeginn und auf Wochenbasis wird der Fonds auch mit mehreren ähnlichen Konkurrenzprodukten (peergroup) verglichen. Somit kann auf einen Blick erkannt werden ob bzw. seit welchem Zeitpunkt einer der eingesetzten Fonds besser oder schlechter als seine Peergroup performt.

Sollte über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis wenigen Monaten eine signifikante negative Abweichung des Fonds gegenüber seiner Peergroup feststellbar sein, wird dieser Fonds auf eine interne "Watchlist" gesetzt und hinkünftig besonders genau überwacht. Dem Fondsmanagement wird dieser Status ebenfalls kommuniziert. 

Bei signifikaten Benchmarkabweichungen des Fonds wird der jeweilige Fondsmanager telefonisch um eine Stellungnahme zu seiner aktuellen Fondsstrategie bzw. Marktmeinung und zu möglichen, beabsichtigten Korrekturmaßnahmen ersucht. Gegebenenfalls werden diese Informationen für eine Abänderung der Fondsstrategie benutzt.

Auf täglicher Basis wird jeder Fonds mit seiner Benchmark verglichen. Sollte hier eine (positive oder negative) Benchmarkabweichung von mehr als 1,5% vorliegen, erfolgt von Seiten der APK eine Kontaktaufnahme mit dem Fondsmanager.

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